Ackerbericht Juni

Der lang ersehnte Regen hat den Böden wieder Kraft gegeben sodass die Pflänzchen aus allen Ecken sprießen. Das klingt zwar schön, bedeutet aber auch viel Arbeit! Gerrit hat uns in diesem Monat mehrmals unter die Arme gegriffen, damit wir, besonders in den Möhren, nicht den Anschluss verlieren und alle Dämme gejätet werden konnten. Vielen Dank dafür!

Das starke Wachstum bedeutet einerseits auch dass die Erntekisten immer voller werden aber auch das reichlich Futter für Kleintiere und Insekten aller Art auf dem Acker wachsen. Deshalb ein paar Worte zu unseren „Gemüsemitessern“: Die grünen Pflanzenmassen stellen hervorragende Bedingungen für die Kartoffelkäfer dar sich zu nähren und zu vermehren. Trotz mehrmaliger Sammel -und Spritzeinsätze ist es doch wieder erstaunlich wie schnell sich die Larvenanzahl multipliziert und uns wie im Zeitraffermodus die Kartoffelpflanzen wegfuttern. Zum Glück konnten wir aber schon beim Graben feststellen, dass im Boden schon genug schöne Frühkartoffeln vorhanden sind und die Ernte insofern gesichert ist.

Verhältnismäßig leicht haben es die Kohlpflanzen in diesem Jahr welche nurmehr bis auf den Grünkohl komplett gepflanzt sind. Die penetranten Erdflöhe vom letzten Jahr vermissen wir zwar überhaupt nicht, aber manchmal fragen wir uns trotzdem wo sie sind, denn sie scheinen diesem Jahr wie ausgestorben zu sein. Hier ein Bild vom kerngesunden Weisskohl im Kombinationsversuch als Mischkultur mit Salat.


Eine große Erleichterung für uns ist, dass sich eine Möglichkeit gefunden hat Brokkoli und Blumenkohl nach der Ernte zu kühlen. Dadurch können wir den Erntezeitpunkt besser anpassen sodass wir bessere Gesamterträge bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Vroni, die uns Übergangsweise dafür ihre beiden Kühlschränke zur Verfügung stellt.

Danken möchten wir auch nochmal den lieben Tomaten -und Bohnenpaten die fleisig ihre Arbeit aufgenommen haben! Die Rettung der der Dicken Bohnen mit vielen Mithelfenden war ein super Erfolg 😉

Veröffentlicht in: Acker

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