Wie alles anfing … Geschichte(n)

Am Anfang war das Wort – oder mit anderen Worten 🙂 ein Vortrag über Solawi. Wen es interessiert sollte dazu die Gespräche mit den Ur-Orgateam-Mitgliedern Gottfried, Christian und Dieter lesen. Eine initiale Info-Veranstaltung zur Gründung einer Solawi wurde organisiert und einige Familien aus Friedberg und Umgebung waren dann bereit, mehr zu investieren als nur Geld für gute Lebensmittel im Supermarkt.

Wir wollten gemeinsam eine regionale und saisonale Versorgung mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln organisieren. Die ersten Jahre war die Ernte häufig noch – sagen wir mal – übersichtlich, mittlerweile sieht sie in den guten Wochen so aus:

Der Landwirt Holger Pabst aus Dorheim war von Anfang an dabei und kooperiert mit uns, er bewirtschaftet neben unserem Acker einen ökologischen Betrieb mit Ackerbau, Gemüseanbau, Hühnerhaltung in zwei Hühnermobilen und Pensionspferdehaltung. Und er wirtschaftet nach den Richtlinien des Naturland-Verbandes, ist Experte im ökologischen Landbau und dem Naturschutz sehr verbunden.

Gerrit und Holger

Im nächsten Jahr kam dann Gerrit als Berater dazu – allerdings ein Berater, der wenn es nötig war, auch selbst mit Hand anlegte. Mit viel gärtnerischer Kompetenz, psychologischem Geschick und nicht zuletzt seinem holländischem Charme lenkt und begleitet er die Entwicklung der Solawi.

Vera und Chris

2019 übernahmen Vera und Chris den Solawi-Gemüseanbau. Beide haben einen Bachalor in Agrarwirtschaft, Chris ist zusätzlich noch gelernter Landwirt. Natürlich greifen beide weiterhin auf die Unterstützung von Holger und Gerrit zurück – diese Konstellation hat in diesem Jahr zu einer hervorragenden Ernte geführt. Und die beiden jungen Leute kümmern sich auch besonders gut um die Kommunikation mit dem „Rest“ – die Folge sind gut besuchte Arbeitstage und Ernteeinsätze.

BuschbohnenpflückerInnen im Einsatz

Und um die Geschichte rund zu machen, habe ich (Wolfram) noch ein paar Gespräche mit den Organisatoren der ersten Stunde geführt. Ich finde es immer interessant, ein bisschen mehr über die Personen zu erfahren, die besonders aktiv dabei sind oder waren. Und man erfährt auch etwas über Motivation und wie so ein Projekt erfolgreich sein kann.