Ackerbericht November & Dezember 2021

Nachdem wir im Oktober viel zusammen geerntet und eingelagert haben, ist es im Laufe des Novembers langsam ruhiger geworden auf dem Acker. Nach dem Abschied von Vera ende Oktober, die mich super in laufenden Prozess eingearbeitet hat und Malina, die uns auch im Oktober top unterstützt hat, haben im November vor allem Gerrit, das PEP-Team und ich auf dem Feld gearbeitet. Seit Dezember ist Chris auch wieder dabei, der eine Weile durch eine Knieverletzung ausgefallen war, jetzt aber zum glück langsam wieder einsteigen kann.

Im November haben wir das restliche Lagergemüse geerntet: Sellerie, Pastinaken, Kopfkohl und die restlichen Möhren sind jetzt eingelagert. Die Ernte der Petersilienwurzel ist leider sehr klein ausgefallen und wir haben daher alles bereits mit den Gemüseausgaben verteilt. Das die Petersilienwurzeln nur sehr klein geworden sind, liegt wohl daran, dass die erste Aussaat letztes Jahr nicht gekeimt ist und sie daher später noch ein zweites mal ausgesät werden mussten, wodurch sie nicht mehr so viel Zeit zum wachsen hatten.

Auf dem Feld stehen jetzt noch Grünkohl, Rosenkohl, Lauch und Wirsing. Diese werden über den Winter vor allem zusammen mit dem PEP-Team frisch geerntet. Darüber hinaus sind noch drei Beete Mangold und ein Beet Spinat auf dem Feld, die für kommendes Frühjahr bleiben.

Liebes PEP-Team,

mit den Sonnenstrahlen hat es letzten Donnerstag nicht so geklappt, aber eine schöne Nebelstimmung hat auch etwas Besonderes. Außerdem genießt man den heißen Tee umso mehr 😉 Ute hat übrigens dafür gesorgt, dass es immer einige Tassen und Teller vor Ort (im Bauwagen) gibt. Das ist gut! Schließlich hat man nicht immer einen Becher dabei und so kann man sich auch einfach mal kurzfristig entschließen eine Tasse Tee in netter Runde mitzutrinken. Herzlichen Dank, Ute! 

Diese Woche wird die Rosenkohl Saison eröffnet! Am kommenden Donnerstag, 18.11.21, 14-16 Uhr, können alle, die in die Welt des Rosenkohlerntens eintauchen möchten, gerne kommen. Das klingt vielleicht etwas geheimnisvoll, ist es aber nicht. Wichtig zu wissen ist, dass man dabei etwas nass werden kann. Rosenkohlblätter sehen ein bisschen aus wie Suppenteller oder Schalen, und sammeln Wasser, was dann bei Berührung des Blattes hinausläuft. Sich etwas wasserfest einzukleiden ist eine gute Idee!  Hilfreich sind auch nicht zu dicke, wasserfeste Handschuhe, denn kalte Finger sind auch so eine Begleiterscheinung. Der heiße Becher Tee tut danach besonders gut! (heute scheint mir das Thema Tee sehr zu beschäftigen, muss wohl am Wetter liegen…)

Bis Donnerstag!

Herzliche Grüße

Sandra

Das PEP Fotoalbum

… eine schöne Erinnerung an den späten Sommer!

Das PEP Team ist ja jede Woche auf dem Acker und häufig auch noch bei den Mitmachtagen dabei. Das ist natürlich eine super Unterstützung des Gärtnerteams und ich sage im Namen aller Mitglieder hier einmal: Danke! Sandra & Ute fotografieren dabei auch ab und zu und haben jetzt für die Website ein paar besonders schöne herausgesucht.

Um die Fotos anzuschauen, bitte hier klicken!

Ackerbericht September und Oktober 2021

Der September war echt ruhig und es gab nicht sonderlich viel zu berichten, weshalb ich gedacht habe ihn mit dem Bericht Oktober zusammenzufassen. Im Oktober ist dann umso mehr passiert, was sich zu berichten lohnt.

Im September waren einige Dinge noch in der Schwebe oder im Entscheidungsprozess, die inzwischen klar sind. Ein großer Wandel: es gab einen Wechsel im Gärtner*innenteam, wie ihr schon per Mail und in der Mitgliederversammlung mitbekommen habt. Der Oktober war mein (Vera) letzter Arbeitsmonat, letzten Dienstag war mein letzter praktischer Arbeitstag. Meine Stelle übernimmt Thomas, seit Anfang Oktober ist er jetzt dabei. Thomas ist ein Freund von Chris und mit Ihm steigt wieder ein Mensch als Queer Einsteiger (Thomas hat Soziologie studiert) in die praktische Landwirtschaft ein und bereichert damit die Solawi Bewegung! Das finde ich richtig toll. Trotz unerwarteter Schwierigkeiten (vor allem Chris Verletzung am Knie, wegen der er zurzeit nicht arbeiten kann) hat der Wechsel ziemlich gut geklappt und es herrscht eine gute Stimmung im Team würde ich sagen!

Thomas, Fabian und Romi mit der Möhrenernte des Tages

Ernteaktion: Möhren!

Hallo liebe Solawi-Mitglieder,
wir machen wieder eine Ernteaktion! Diesmal wollen wir Möhren ernten und einlagern. Dafür treffen wir uns am Wochenende Samstag 16.10. und Sonntag 17.10. Möhren haben wir sehr viele, deshalb zwei Tage. Wir werden an beiden Tagen von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf dem Solawi-Feld sein.

Ich habe gedacht 11:00 – 13:00 und 14:00 – 16:00 zu arbeiten und dazwischen eine Mittagspause mit Lagerfeuer, selber mitgebrachten Essen und bei Bedarf eine Ackerführung zu machen. Ihr könnt dazu stossen und wieder gehen wann es euch passt. Oder den ganzen Tag mit dabei sein 😉 Es gibt viele verschiedene Aufgaben (lockern, Möhren ziehen, Grün abdrehen, sortieren, Kisten packen) es sollte also für jede*n was dabei sein.

Ich war richtig begeistert wie viele von euch zum Ernten der Kürbisse aufs Feld gekommen sind, wir waren fast 30 Menschen! Auf der webseite könnt ihr euch ein paar Fotos von dem Tag angucken:  https://www.solawi-friedberg-dorheim.de/kuerbisse-und-erntedank/. Ich hoffe, dass wir bei der Möhrenernte wieder viel Unterstützung bekommen. Gerade jetzt, wo Chris am Knie verletzt ist und leider nicht mithelfen kann, ist es toll wenn ihr mit anpackt.

Liebe Grüße,
Vera

Kürbisse und Erntedank

Vera

Diesen Sontag hatte Vera zur Kürbisernte mit anschließender Kürbissuppe eingeladen – nach dem ausgefallenen Sommerfest war das kleine Erntedankfest mit Kürbisernte eine schöne Gelegenheit, sich auf dem Feld zu treffen.

Es war richtig nett mit allen!

Und es sind doch eine ganze Menge Kürbisse geerntet worden. Soviele, dass der alte alte Anhänger mit der notdürftig reparierten Bordwand ächzend nachgab und ein Teil der Kürbisse zum zweiten Mal aufgeladen werden musste … 🙂

Manfred und Katharina haben ein paar schöne Fotos gemacht:

Ackerbericht August

Freitag früh vor der Schwarzkohlernte

Ende Juli und Anfang August wurden die Zwiebeln geerntet und lagern nun auf dem Dachboden. Wir konnten dieses Jahr schön große Zwiebeln ernten. In den letzten Jahren war es oft so, dass wir während der Ernte immer wieder faulige Zwiebeln in der Hand hatten, die wir dann rausschmeißen mussten. Dieses Jahr hatte ich höchstens 4-5 faulige Zwiebeln in der Hand und auch Renate hat bemerkt, dass dieses Jahr sehr wenig Fäulnis bei den Zwiebeln aufgetreten ist. Noch können wir aber nicht sagen, ob sie sich auch gut lagern. Einige Zwiebeln waren noch nicht komplett abgetrocknet (das Zwiebelngrün noch zT feuch). Wegen des angekündigten Regens wollten wir sie aber trotzdem einsammeln. Jetzt trocknen sie im Lager nach – hoffentlich klappt das gut.

Hallo Liebes PEP-Team!

Das hr Fernsehteam, das im April schon bei uns war, möchte uns am kommenden Donnerstag, den 02.09.21 um 15.00 wieder auf dem Acker besuchen. Sie planen einen Beitrag zum Thema, dass immer mehr Verbraucher am liebsten direkt vom Feld kaufen würden. Unser Mitmachnachmittag wird also diesen Donnerstag von 15-17 Uhr stattfinden. Wer möchte, kann gerne schon ab 14:30 kommen, denn das Fernsehteam wird pünktlich sein! Wie beim letzten Mal, werden sie viele Bilder drehen und uns einige Fragen stellen. Es war ja ganz entspannt und nett mit dem Team.

Wir werden, wie schon die ganzen letzten Donnerstage, wieder Bohnen ernten! Sicherlich werden wir auch anderes Gemüse ernten, denn das Bohnenwachstum lässt jetzt langsam nach. Letzte Woche haben wir noch Paprikas geerntet. 

Ich bin mir sicher, es wird ein schöner und interessanter Nachmittag. Und das Wetter soll bis Donnerstag besser werden, also können wir uns auch auf ein bisschen Sonnenschein freuen 😊

Bis Donnerstag! 

Herzliche Grüße

Sandra

Ackerbericht Juli

Liebe Solawis, die Zeit fliegt vorbei und so manche verfrühte Ernte gibt einem das Gefühl, dass es schon bald Herbst wäre. Wir befinden uns zwar mitten im Sommer, aber jeder Tag ist wieder eine neue Überraschung.

Die Arbeitstage auf dem Feld erfordern dadurch zur Zeit viel Flexibilität, aber auch Geduld. Dass wir in diesem Monat durch die Feuchtigkeit die Tomaten und die Gurken an einen Pilz verloren haben ist sehr schade aber sowas gehört in einer Solawi eben auch dazu. Danke nochmal an alle TomatenpatInnen die sie bis zuletzt um die Pflege der Tomaten gekümmert haben!

Einen großen Vorteil hat die ganze Feuchtigkeit: Wir müssen nicht bewässern! Im Frühjahr hatten wir uns recht ausführlich damit beschäftigt die Bewässerungsanlage für diesen Sommer zu optimieren. Gebraucht haben wir sie bis jetzt fast nur zum angießen der Jungpflanzen und der Saaten. Die Zeit die wir jetzt beim Bewässern einsparen, sitzen wir allerdings jetzt öfters in unserem Geräteschuppen ab wenn es mal wieder richtig runter kommt und wir eigentlich arbeiten wollten. Dann kommt man natürlich ins Gespräch über beispielsweise Tomatengewächshäuser in welchem man nicht nur auch bei Regen arbeiten könnte und die Kultivierung so manchen Gemüses deutlich erleichtert würde, sondern auch die Produktionszeit gestreckt wäre. Wer weiß, vielleicht können wir diesen Schritt ja schon in der nächsten Saison wagen?

Hier ein Bild von den befallenen Tomaten:

Sehr dankbar sind wir bis jetzt auch über die Anschaffung des Kühlcontainers. Dieser ermöglicht es uns Kulturen wie zB Brokkoli oder Blumenkohl schon vor Freitag zu ernten und dabei bessere Erntezeitpunkt abzupassen. Die BohnenpatInnen ernten dieses Jahr nicht nur einmal die Woche, sondern auch am Montag Nachmittag von 16 bis 18:00 Uhr (wer übrigens Lust hat kann sich gerne an der Bohnenernte beteiligen das Team freut sich immer über Verstärkung!). So landen dann auch die Bohnen im Kühlcontainer genauso wie auch die Zucchini die wir jeden zweiten Tag ernten.

Der Kühlcontainer

Und hier übrigens noch eine neue Anschaffung: Ein Heckcontainer mit dem wir die Gemüsekisten transportieren können:

Neben den nie endenden Jäte- und Hackarbeiten haben wir uns diesen Monat besonders um zwei drei Gemüse gekümmert: Lauch, Knoblauch und Zwiebeln. Wie ihr in meinen Aufrufen ja schon mitbekommen haben die ersten Zwiebeln schon vor der Abreife im Boden angefangen schlecht zu werden und wir hatten befürchtet dass uns eine Noternte bevorsteht. Zusammen mit vielen tüchtigen HelferInnen haben wir es an zwei Tagen geschafft den gesamten Knoblauch aus dem Boden zu holen. Vielen Dank für Euren Einsatz, es hat sich gelohnt. Der Knoblauch sieht super aus. Gestern haben wir auch die letzten Zwiebeln rausgezogen und Gott sei Dank, es sieht tatsächlich so aus als ob es heiss und trocken wird! Perfect timing!

Die Helfenden bei Knoblauch und Zwiebelernte

Thomas hat für eine Woche bei uns Mitgemacht und Vera in ihrer Seminarwoche auf dem Acker vertreten!

Gerrit hilft uns gerade da Vera im Urlaub ist. Und ich es ist sehr übrigens sehr erfreulich, dass es in unserem Gärtnerteam möglich ist einer Person auch im Sommer mal ein paar Urlaubstage zu ermöglichen. Das ist nicht selbstverständlich in der Landwirtschaft! Hier noch eine Impression von unserer Winterauchpflanzaktion. Den Lauch haben wir übrigens selber ausgesäht und angezogen und jetzt in die großen Beete umgepflanzt!