Geschichte von der Rosenkohlernte

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit …
da trafen sich 4 tatkräftige Frauen und ein alter Mann auf einem großen braunen Acker in der Wetterau. Es war warm und tocken, die Sonne leuchtet herbstlich golden und sie sahen die schönen Feldfrüchte und dachten bei sich, es wäre wohl schön etwas Rosenkohl zu ernten.

Aber sie wussten nicht recht, wie das gehen könnte und grübelten – das merkten kleine Gärtner-Heinzelmännchen und -Elfen. Die Elfe kam flugs angeschwirrt. „Sprecht nett mit dem Kohl“, sagte sie,  „ und dann sagt das Zauberwort **** und schon hüpfen die schönen, großen  Kohlrosen in die Kiste und die kleinen und faulen blieben am Stiel“.  So machten es die wackeren Erntehelfer und schwupps waren 8 Kisten voll und alle Arbeit war erledigt. Da hatten sie viel Zeit und konnten in der schöenen Herbstsonne Kekse essen, Tee trinken und miteinander reden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reden und trinken sie noch heute.

So hätte der Erntebericht lauten können, aber das wäre dann eben ein Märchen. Natürlich, den schönen Rosenkohl, Gärtner, Erntehelfer, Tee, Kekse und nette Gespräche gab es wirklich – Herbstsonne war allerdings nicht zu sehen, nur grauer Himmel verschleiert durch den Nieselregen, Wasserpfützen auf den Blättern, bei jedem Schritt wurde die Lehmschicht unter den Schuhen größer, bei jedem Kohlröschen, das vom Stiel gelöst werden musste, wurde die Hose nasser und die Finger kälter. Auch wachsen viele Pflanzen irgendwie in der falschen Höhe, so dass der Rücken … na, ihr wisst schon.

Und trotzdem: es war wieder richtig nett mit Sandra, Ute, Marisa, Nina, Vera und Chris und so freue ich mich – merkwürdigerweise – schon wieder auf das nächste Mal!

Wolfram

PS Hier noch die Bilder:

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